Berlin: Bernauer Straße – Mauergeschichte & Mauerpark-Kultur
Kostenlose Tour

Berlin: Bernauer Straße – Mauergeschichte & Mauerpark-Kultur

Berlin, Deutschland

12 Sehenswürdigkeiten
Berlin, Deutschland

Audio-Vorschau

Hören Sie sich eine Probe dieser Audio-Tour an, um die Erfahrung kennenzulernen.

Was Sie Erleben Werden

Bei dieser Audio-Tour Berlin: Bernauer Straße – Mauergeschichte & Mauerpark-Kultur in Berlin entdecken Sie 12 sorgfältig ausgewählte Sehenswürdigkeiten, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Die Tour ist so konzipiert, dass Sie sie in Ihrem eigenen Tempo absolvieren können, mit GPS-Navigation, die Sie von einem Ort zum nächsten führt.

Über Diese Tour

Diese Tour folgt dem ehemaligen Verlauf der Berliner Mauer entlang der Bernauer Straße und in den Mauerpark und zeichnet wichtige Orte der Teilung, der Fluchtversuche und der Erinnerung nach. Sie umfasst die Gedenkstätte Berliner Mauer, erhaltene Grenzanlagen, die Versöhnungskirche und Informationstafeln zur Mauergeschichte, führt dann durch den Mauerpark, den Flohmarktbereich und angrenzende Straßen, um das alltägliche Leben in der DDR und die Veränderungen nach der Wiedervereinigung zu erkunden.

Sehenswürdigkeiten

Gedenkstätte Berliner Mauer
1

Gedenkstätte Berliner Mauer

Zentrales Denkmal, das die geteilte Vergangenheit der Bernauer Straße nachzeichnet

Dieser Stopp orientiert Besucher am Haupteingang der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße und bildet den Rahmen für die gesamte Tour. Er sollte erklären, warum die Bernauer Straße zu einer der emblematischsten Straßen der Teilung wurde, mit Häusern auf der einen Seite im Osten und dem Bürgersteig auf der anderen Seite im Westen. Die Erzählung kann den Aufbau der Gedenkstätte erläutern: den erhaltenen Grenzstreifen, das Dokumentationszentrum, das Erinnerungsfenster und die Freiluftausstellungen. Eine Anekdote kann beschreiben, wie kurz nachdem die Mauer errichtet worden war, Bewohner aus Wohnungsfenstern sprangen, um West-Berlin zu erreichen, während West-Berliner Feuerwehren versuchten, sie mit Rettungsnetzen aufzufangen. Eine andere kann erwähnen, wie internationale Fernsehteams entlang dieser Straße filmten und sie so zu einem globalen Symbol der neuen Barriere machten.

Freiluft-Dokumentationstafeln
2

Freiluft-Dokumentationstafeln

Straßenseitige Tafeln, die Geschichten von der Mauer an der Bernauer Straße erzählen

Dieser Halt konzentriert sich auf die im Freien aufgestellten Informationstafeln entlang der Bernauer Straße, die Besucher durch die Verwandlung der Straße von einem normalen Wohngebiet zu einer befestigten Grenze führen. Das Skript sollte erklären, wie historische Fotos mit den heutigen Ansichten abgeglichen werden, sodass Besucher sich verschwundene Fassaden und Grenzstrukturen vorstellen können. Es kann Geschichten von Anwohnern hervorheben, deren Wohnungen zugemauert wurden, und von einer Hochzeit, bei der Gäste durch die Grenze getrennt waren und ihre Glückwünsche über die Straße hinweg zuriefen. Eine weitere Anekdote könnte beschreiben, wie eine Fotoreihe in den ersten Tagen der Mauer festhielt, wie ein Kind durch ein Fenster an Verwandte im Westen übergeben wurde, bevor die Kontrollen verschärft wurden.

Gedenkstätte Versöhnungskirche
3

Gedenkstätte Versöhnungskirche

Grundriss einer Kirche, die vom Grenzstreifen ausgelöscht wurde

Hier erzählt die Führung von der ehemaligen Versöhnungskirche, die einst mitten im späteren Todesstreifen stand. Es wird beschrieben, wie die Kirche, die zwar in Ost‑Berlin lag, aber unmittelbar an die Grenze gedrückt war, in Ungebrauch geriet und schließlich von den DDR‑Behörden abgerissen wurde, um Sichtachsen freizumachen. Der Guide kann die im Boden markierten Umrisse des alten Fundaments heraufbeschwören und die symbolische Rolle schildern, die die Kirche für die Gemeinde auf beiden Seiten vor dem Mauerbau spielte. Eine Anekdote könnte von der letzten hier gefeierten Hochzeit oder Taufe erzählen, bevor das Gebäude versiegelt wurde. Eine andere kann darauf hinweisen, wie Gemeindemitglieder im Westen den Turm ihrer Kirche nur von Beobachtungsplattformen aus erblicken konnten und dabei Gottesdienste über Lautsprecher verfolgten, bevor der Abriss erfolgte.

Kapelle der Versöhnung
4

Kapelle der Versöhnung

Neue Lehmkapelle, die Verlust und Heilung symbolisiert

An diesem Halt erkunden wir die Kapelle der Versöhnung, die nach der Wiedervereinigung auf dem Gelände der ehemaligen Kirche errichtet wurde. Die Erzählung sollte ihre ungewöhnliche ovale Form beschreiben, die Stampflehmwände, in die Trümmer der alten Kirche eingearbeitet sind, sowie die hölzerne Außenstruktur. Dabei kann die Kapelle als Ort der täglichen Erinnerung an jene betont werden, die an der Mauer gestorben sind, und als Raum für stille Besinnung inmitten einer belebten Stadt. Eine Anekdote kann erzählen, wie Erde von den ehemaligen Wachwegen vorsichtig entfernt und vor dem Bau gesegnet wurde. Eine andere kann das tägliche Läuten einer aus alten Waffen gegossenen Glocke erwähnen, die symbolisch Instrumente der Gewalt in einen Ruf nach Frieden verwandelt.

Beobachtungsturm und Grenzstreifen
5

Beobachtungsturm und Grenzstreifen

Mit Blick auf erhaltene Zäune, Mauern und die Patrouillenzone

An dieser Station konzentrieren sich die Besucher auf den rekonstruierten Beobachtungsturm und den erhaltenen Abschnitt des Grenzstreifens der Berliner Mauer. Das Skript sollte das geschichtete Sicherheitssystem erklären: Außenmauer, Innenmauer, Patrouillenstraße, geharkter Sand, Beleuchtung und Türme, und wie die Grenzbeamten in diesem Raum operierten. Es kann die Aussicht von der Turmplattform beschreiben und das heutige Denkmal mit der einst tödlichen Sperre kontrastieren. Eine Anekdote könnte die Flucht eines Grenzbeamten über den Streifen schildern und die Risiken sowohl für die Wachposten als auch für Zivilisten betonen. Eine andere könnte erwähnen, wie der geharkte Sand jeden Morgen auf Fußspuren überprüft wurde, wobei die Grenzbeamten für unerklärliche Spuren zur Verantwortung gezogen wurden.

Umfeld der U-Bahn Bernauer Straße
6

Umfeld der U-Bahn Bernauer Straße

Einblick auf Straßenebene in ehemalige unterirdische 'Geisterbahnhöfe'

Dieser Halt nutzt das Gebiet rund um die U‑Bahn-Station Bernauer Straße, um das Konzept der Geisterbahnhöfe zur Zeit der Teilung zu erläutern. Die Erzählung sollte erklären, wie einige U‑Bahn-Linien aus West-Berlin durch Tunnel unter Ost-Berlin führten, wo Stationen geschlossen, schwach beleuchtet und bewacht waren und Züge durchfuhren, ohne zu halten. Sie kann den heutigen Eingang und die Beschilderung mit der unterirdischen Geografie des Kalten Krieges verbinden. Eine Anekdote könnte West-Berliner Fahrgäste beschreiben, die durch Zugfenster auf verlassene Bahnsteige spähten, bewacht von bewaffneter Polizei. Eine andere könnte erwähnen, wie ostdeutsche Wartungskräfte unter strenger Überwachung in diesen Tunneln arbeiten mussten, wohl wissend, dass jeglicher Kontakt mit den durchfahrenden Zügen verboten war.

Mauerpark
7

Mauerpark

Ehemaliger Todesstreifen, verwandelt in einen lebendigen Stadtpark

Mauerpark markiert den Übergang von Grenzgebiet zu öffentlicher Grünfläche und liegt auf dem ehemaligen Todesstreifen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding. Das Skript sollte beschreiben, wie sich nach der Wiedervereinigung Einheimische und Aktivisten dafür einsetzten, das Brachland in einen Park zu verwandeln, und wie der Name „Mauerpark“ die Erinnerung an die Mauer bewahrt. Es kann die heutige Atmosphäre heraufbeschwören: sanft abfallende Wiesen, Familien, Musiker und die langen, mit Graffiti bedeckten Mauerreste entlang des Parkrands. Eine Anekdote könnte erzählen, wie frühe informelle Lagerfeuer und illegale Gärten hier in den 1990er Jahren nach und nach in offiziell anerkannte gemeinschaftliche Nutzungen übergingen. Eine weitere kann erwähnen, dass der verbliebene Mauerabschnitt zur legalen Graffiti-Wand wurde und Straßenkünstler aus aller Welt anzieht.

Mauerpark-Flohmarkt
8

Mauerpark-Flohmarkt

Wochenendmarkt mit DDR-Relikten und moderner Handwerkskunst

Dieser Halt konzentriert sich auf den Flohmarktbereich des Mauerparks, der besonders an den Wochenenden lebhaft ist. Die Erzählung sollte erklären, wie sich der Markt aus bescheidenen Ständen zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelte und Berlins nach der Wiedervereinigung entstandene Kultur des Wiederverwendens, der Jagd nach Vintage-Schätzen und des informellen Handels widerspiegelt. Typische Anblicke lassen sich beschreiben: Tische mit alten Schallplatten, Haushaltsgegenstände aus der DDR-Zeit, handgemachte Kunst und Imbissstände, die unterschiedlichste Geschmäcker bedienen. Eine Anekdote könnte daran erinnern, wie einer der ursprünglichen Standbetreiber damit begann, Restbestände ostdeutscher Militäruniformen und Haushaltswaren zu verkaufen und dadurch in den 1990er Jahren neugierige Besucher anzog. Eine andere könnte einen frühen, spontanen Open-Mic-Auftritt hervorheben, der zur Entstehung der heute berühmten Sonntagsmusik- und Straßenperformance-Kultur im Park beitrug.

Gedenktafeln an der Eberswalder Straße
9

Gedenktafeln an der Eberswalder Straße

Straßentafeln, die markieren, wo die Mauer einst verlief

Hier liegt der Fokus auf den Gedenktafeln zur Mauer in der Nähe der Eberswalder Straße, die leise die Linie der ehemaligen Grenze kennzeichnen. Das Skript sollte erklären, wie diese Tafeln, oft in den Gehweg eingelassen oder auf Pfählen angebracht, Bewohnern und Besuchern helfen, die fehlende Struktur durch die heutigen belebten Straßen nachzuzeichnen. Es kann den Ort mit den einst geteilten Vierteln Prenzlauer Berg und Wedding verbinden. Eine Anekdote könnte beschreiben, wie bei der ersten Anbringung einige Einheimische spontan Blumen oder Kerzen an den Jahrestagen der Errichtung der Mauer niederlegten. Eine andere könnte die Geschichte eines Bewohners erzählen, der erkannte, dass sein Schulweg aus der Kindheit einst genau die jetzt markierte Stelle kreuzte, und so veranschaulichen, wie die Grenzlinie ohne solche Erinnerungen aus dem Alltaggedächtnis verschwinden kann.

Innenhof der Kulturbrauerei
10

Innenhof der Kulturbrauerei

Historischer Brauereikomplex, heute Kulturhof

Dieser Halt stellt den ziegelbauernen Industriekomplex der ehemaligen Schultheiss-Brauerei vor, heute bekannt als Kulturbrauerei. Die Erzählung skizziert seine Ursprünge im 19. Jahrhundert als bedeutende Brauerei und seine spätere Nutzung in der DDR-Zeit als staatlich betriebene Produktionsstätte und verbindet Industriegeschichte mit alltäglicher Bierkultur. Beschrieben werden können die charakteristischen gelben Backsteinfassaden, Schornsteine und Innenhöfe, die heute Theater, Clubs und das Museum in der Kulturbrauerei beherbergen. Eine Anekdote kann Traditionen der Brauereiarbeiter erwähnen, etwa das tägliche Bier als Zulage, das in veränderter Form auch unter dem Sozialismus fortbestand. Eine weitere könnte daran erinnern, wie in den Jahren nach der Wiedervereinigung Kulturgruppen und Künstler begannen, Teile der leerstehenden Brauerei informell zu nutzen, bevor sie offiziell umgestaltet wurde.

Museum in der Kulturbrauerei
11

Museum in der Kulturbrauerei

Fassade des Museums zur Erforschung des Alltagslebens in der DDR

An dieser Station liegt der Fokus auf dem Außenbereich und dem Kontext des Museum in der Kulturbrauerei, das Ausstellungen zum Alltagsleben in der DDR zeigt. Das Skript sollte den thematischen Schwerpunkt des Museums erklären: Alltagsroutinen, Konsumgüter, Jugendkultur und staatliche Kontrolle, und betonen, wie es die zuvor besuchten Mauerstätten ergänzt. Es kann die modernen Glasflächen und die angepassten Industrie-Fassaden in Beziehung zur früheren Nutzung des Gebäudes als Brauerei setzen. Eine Anekdote kann sich auf einen typischen DDR‑Haushaltsgegenstand beziehen – etwa eine verbreitete Waschmaschine oder ein Kinderspielzeug – den Besucher oft aus Familiengeschichten oder vom Flohmarkt wiedererkennen. Eine weitere kann erwähnen, dass Kurator*innen persönliche Fotoalben und Briefe ehemaliger DDR‑Bürger sammelten, um ein Archiv gewöhnlicher Erfahrungen zu schaffen, nicht nur politischer Ereignisse.

Kastanienallee Straßenbild
12

Kastanienallee Straßenbild

Ehemalige Ost-Berliner Straße, heute kreative Kiezmeile

Diese letzte Station erkundet die Kastanienallee als repräsentatives Straßenbild des ehemaligen Ost-Berlins, heute bekannt für Cafés, Boutiquen und die kreative Szene. Die Erzählung sollte ihre heutige lebhafte Atmosphäre den ruhigeren Tagen unter der DDR gegenüberstellen, als Geschäfte überwiegend staatlich betrieben und Gebäude oft baufällig waren. Sie kann typische Mietshausfassaden aus dem späten 19. Jahrhundert, Hofstrukturen und wie Hausbesetzungen und die alternative Kultur in den 1990er Jahren den Charakter des Viertels prägten, beschreiben. Eine Anekdote kann an ein bemerkenswertes frühes besetztes Haus oder ein Künstlerkollektiv erinnern, das hier nach dem Fall der Mauer Straßenfeste organisierte. Eine andere könnte darauf verweisen, wie langjährige Anwohner sich daran erinnern, in einem bestimmten HO (staatlichen Laden) oder einer Bäckerei in dieser Straße angestanden zu haben, was sowohl Kontinuität als auch Wandel im Alltag veranschaulicht.

Diese Tour Starten

Laden Sie Roamway herunter, um diese Audio-Tour zu erleben

Tour-Details

  • Zugang

    Kostenlos

  • Haltestellen

    12 Sehenswürdigkeiten

  • Sprachen

    GermanEnglishSpanishFrench

Weitere Touren in Berlin

Alle Touren in Berlin ansehen

Andere Touren, die Ihnen gefallen könnten:

Berlin: Wahrzeichen, Stätten der NS‑Zeit und Grenzgebiete des Kalten Krieges

Diese zentrale Route in Berlin verbindet das Brandenburger Tor, den Reichstag, den Potsdamer Platz, den Gendarmenmarkt und Unter den Linden mit wichtigen Stätten des 20. Jahrhunderts. Sie beleuchtet preußische Architektur, die nationalsozialistische Diktatur und ihre Terrorinstitutionen, das Holocaust‑Denkmal, sowjetische Kriegsdenkmäler und Grenzübergänge des Kalten Krieges und zeigt, wie Berlins Stadtbild die deutsche und europäische Geschichte widerspiegelt.

Berlin Kreuzberg: Street Art, Kanäle und Gegenkultur

Diese Tour erkundet das Görlitzer Bahnhof-Gebiet in Kreuzberg, den Görlitzer Park und die Kanalwege entlang des Landwehrkanals zwischen der Lohmühlenbrücke und der Admiralbrücke. Sie konzentriert sich auf Street Art, Migrationsgeschichten, Punk- und Clubkultur sowie das Alltagsleben rund um das Kottbusser Tor, die Oranienstraße, das Maybachufer und den ehemaligen Krankenhauskomplex am Mariannenplatz.

Berlin: Denkmäler, Erinnerung und Klassiker der Museumsinsel

Diese zentrale Berlin-Tour konzentriert sich auf Unter den Linden, den Bebelplatz und die Museumsinsel und stellt Denkmäler, Kirchen und kulturelle Institutionen vor. Sie untersucht preußische und kaiserliche Architektur, das Vermächtnis von Krieg und Kaltem Krieg sowie aktuelle Debatten über Rekonstruktionen. Wichtige Stationen sind das Brandenburger Tor, der Bebelplatz, die Neue Wache, der Berliner Dom, das Humboldt Forum und die großen Fassaden der Museumsinsel.

Häufig gestellte Fragen

Wie starte ich diese Audio-Tour?

Laden Sie die Roamway-App herunter, suchen Sie nach dieser Tour und tippen Sie auf 'Tour Starten'. Die App führt Sie mit GPS zum Startpunkt. Sobald Sie dort sind, beginnt die Audio-Erzählung automatisch.

Benötige ich eine Internetverbindung?

Nein! Sobald Sie die Tour in der Roamway-App heruntergeladen haben, funktioniert sie vollständig offline. Die GPS-Navigation und Audio-Erzählung funktionieren ohne Internetverbindung.

Kann ich die Tour pausieren und später fortsetzen?

Ja! Sie können die Tour jederzeit pausieren und später fortsetzen. Ihr Fortschritt wird automatisch gespeichert, sodass Sie die Tour bei Bedarf in mehreren Sitzungen abschließen können.