Münchens Altstadt: Plätze, Kirchen, Residenz & NS-Zeit
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Münchens Altstadt: Plätze, Kirchen, Residenz & NS-Zeit

München, Deutschland

12 Sehenswürdigkeiten
München, Deutschland

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Was Sie Erleben Werden

Bei dieser Audio-Tour Münchens Altstadt: Plätze, Kirchen, Residenz & NS-Zeit in München entdecken Sie 12 sorgfältig ausgewählte Sehenswürdigkeiten, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Die Tour ist so konzipiert, dass Sie sie in Ihrem eigenen Tempo absolvieren können, mit GPS-Navigation, die Sie von einem Ort zum nächsten führt.

Über Diese Tour

Diese Tour führt durch Münchens historisches Zentrum von Marienplatz bis Odeonsplatz und passiert dabei bedeutende Plätze, Kirchen, Innenhöfe sowie Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer. Sie beleuchtet gotische und barocke Architektur, königliche bayerische Residenzen und Stätten, die mit der Politik des 20. Jahrhunderts verbunden sind, einschließlich solcher, die mit der NS-Zeit und lokalen Widerstandsgesten in Verbindung stehen.

Sehenswürdigkeiten

Marienplatz
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Marienplatz

Mittelalterlicher Marktplatz mit zwei Rathäusern

Dieser Stopp stellt Münchens historisches Herz am Marienplatz vor, eingerahmt vom Neuen Rathaus und dem Alten Rathaus. Das Skript sollte die Ursprünge des Platzes als mittelalterlicher Markt, die Mariensäule als barockes Zentrum und wie das Neue Rathaus die neugotischen Ambitionen des 19. Jahrhunderts widerspiegelt, behandeln. Es sollte die frühere Rolle des Alten Rathauses in der Stadtverwaltung und im öffentlichen Leben erwähnen. Eine Anekdote kann die Beliebtheit des Rathaus‑Glockenspiels erklären und zeigen, wie seine animierten Szenen an lokale historische Ereignisse wie Turniere oder städtische Festlichkeiten erinnern, wodurch deutlich wird, wie München seine eigene Geschichte im öffentlichen Raum inszeniert.

Altes Rathaus
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Altes Rathaus

Gotisches Rathaus über dem alten Stadttor

Hier verlagert sich der Fokus auf das Alte Rathaus am östlichen Rand des Marienplatzes, mit seinem spitzen Turm und der rekonstruierten gotischen Fassade. Das Skript sollte seine Funktion als mittelalterlicher Ratssaal und Stadttor erklären, seine späteren Umbauten und die Schäden im Zweiten Weltkrieg. Architektonische Details wie Treppengiebel, Arkaden und die Silhouette des Turms sollten beschrieben werden. Eine besondere Anekdote könnte die historische Nutzung des Versammlungssaals für öffentliche Festlichkeiten oder Ansprachen in früheren Jahrhunderten erwähnen und hervorheben, wie städtische Autorität innen und auf Straßenniveau ausgeübt wurde, bevor größere Bauten des 19. Jahrhunderts diese Rolle übernahmen.

Frauenkirche
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Frauenkirche

Backsteingotik-Kathedrale, die das Münchner Stadtbild dominiert

Bei diesem Halt steht die Frauenkirche im Mittelpunkt, Münchens große spätgotische Backsteingotik-Kathedrale mit ihren markanten Doppeltürmen und kuppelförmigen Hauben. Das Skript sollte ihren Bau als Symbol für die wachsende Bedeutung der Stadt und ihre Rolle als Sitz des Erzbischofs nachzeichnen. Merkmale wie das breite Kirchenschiff, Strebepfeiler und die Lichtwirkung im Inneren sollten hervorgehoben werden, ebenso Bombenschäden und anschließende Restaurierungen. Eine Anekdote kann die bekannte Legende vom 'Teufelstritt' nahe dem Eingang einführen und damit zeigen, wie Volkssagen sich an monumentale Architektur heften, jedoch ohne diese Anekdote an einer anderen Station zu wiederholen.

Burgstrasse Stadtmauer
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Burgstrasse Stadtmauer

Schmale Gasse, die den Verlauf der mittelalterlichen Befestigungen Münchens nachzeichnet

Dieser Halt erkundet die Burgstrasse und die Überreste bzw. Spuren von Münchens alter Stadtmauer und verlagert den Blick von großen Plätzen hin zu engeren mittelalterlichen Straßen. Das Skript sollte erklären, wie die ursprüngliche Stadt befestigt war, wie Mauern und Türme einst diese Route säumten und wie spätere Entwicklungen viele Bauten aufnahmen oder verschwinden ließen. Es soll Maßstab und Zweck der Befestigungen beschreiben und wie Handel und Wachstum die Stadt schließlich über diese Grenzen hinaus trieben. Eine besondere Anekdote könnte hervorheben, dass einige Keller oder Fundamente entlang der Straße vermutlich Teile alter Türme oder Mauerabschnitte bewahren, selbst wenn diese auf Straßenniveau nicht mehr vollständig sichtbar sind.

Alter Hof
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Alter Hof

Erste Residenz der Wittelsbacher in der Altstadt

Im Alter Hof betritt die Tour eine der frühesten herzoglichen Residenzen Münchens, einen Komplex aus Höfen und Flügeln, der als Alter Hof bekannt ist. Der Text sollte seine Rolle als Sitz der Wittelsbacher Herrscher darstellen, bevor die Residenz nach Norden erweitert wurde, und auf Veränderungen im Lauf der Jahrhunderte sowie Kriegsschäden hinweisen. Architektonische Elemente wie Arkaden, Erker und bemalte Fassaden können beschrieben werden, um die Mischung aus mittelalterlichen und späteren Stilen zu vermitteln. Eine besondere Anekdote könnte die lokale Legende vom „Affenturm“ erwähnen, die mit dem Kind eines Herzogs und einem entflohenen Haustier zusammenhängt und zeigt, wie königliches Leben und Volkssage an diesem frühen Hof miteinander verwoben sind.

Max-Joseph-Platz
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Max-Joseph-Platz

Königlicher Platz, eingerahmt von Oper und Residenz

An dieser Station geht es um den Max‑Joseph‑Platz als große städtische Bühne des 19. Jahrhunderts, begrenzt vom Nationaltheater und der Residenz. Der Text sollte erklären, wie der Platz Münchens Wandel in eine kulturell geprägte königliche Hauptstadt widerspiegelt, mit Verweisen auf die bayerischen Könige, die Oper und Architektur förderten. Er sollte das Standbild von König Maximilian Joseph und die neoklassizistischen Linien des Theaters beschreiben. Eine besondere Anekdote könnte an eine bedeutende Uraufführung oder eine königliche Aufführung im Nationaltheater erinnern und veranschaulichen, wie die Künste genutzt wurden, um Prestige und moderne Identität zu inszenieren – im Gegensatz zum mittelalterlichen Marienplatz.

Münchner Residenz
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Münchner Residenz

Weitläufiger Palast mit sich im Laufe der Zeit entwickelnden Innenhöfen und Flügeln

In der Münchner Residenz richtet sich der Blick auf das Hauptpalais der Wittelsbacher Dynastie, einschließlich seiner Abfolge von Innenhöfen. Das Skript sollte die Entwicklung der Residenz von einem befestigten Sitz zu einer weitläufigen Residenz nachzeichnen, die Renaissance-, Barock- und klassizistische Elemente aufnahm. Es sollte das Ambiente der verschiedenen Innenhöfe, Fassaden und dekorativen Programme als Ausdruck dynastischer Macht beschreiben. Eine besondere Anekdote könnte die Entstehung eines bestimmten Innenhofs oder einer Fassade hervorheben, die dazu diente, ausländische Besucher zu beeindrucken oder zeremonielle Einzüge auszurichten, und zeigen, wie Architektur hier Diplomatie und Selbstdarstellung auf Weisen unterstützte, die sich von denen der Rathäuser unterschieden.

Hofgarten
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Hofgarten

Formaler Hofgarten, der Palast und die Stadt verbindet

Dieser Halt betrachtet den Hofgarten, den formalen Garten nördlich der Residenz, als Übergang vom Palast zum öffentlichen Raum. Das Skript sollte seine Ursprünge als herzoglicher oder königlicher Garten behandeln, das spätere Öffnen für die Öffentlichkeit und seine geometrische Anlage mit Wegen und dem zentralen Pavillon. Hervorgehoben werden sollten die Arkaden entlang der Seite zur Residenz und die Blicke zu den umliegenden Gebäuden. Eine besondere Anekdote könnte erwähnen, wie der Garten als Promenade und sozialer Treffpunkt für die Hofgesellschaft oder später für bürgerliche Bewohner diente und so die allmähliche Demokratisierung vormals exklusiver Räume veranschaulicht.

Odeonsplatz
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Odeonsplatz

Monumentaler Platz, der königliche und politische Geschichte vereint

Der Odeonsplatz stellt einen großen Platz des 19. Jahrhunderts vor, der von der Theatinerkirche, der Residenz und der Feldherrnhalle gerahmt wird. Das Skript sollte seine Entstehung als repräsentatives nördliches Tor zur Stadt und seine Mischung aus italienisierender und neoklassizistischer Architektur erläutern. Es sollte außerdem darauf eingehen, wie der Raum im 20. Jahrhundert zu einer Bühne für Massenveranstaltungen und politische Versammlungen wurde, einschließlich seiner Nutzung durch die nationalsozialistische Bewegung. Eine besondere Anekdote könnte eine konkrete Kundgebung oder Zeremonie aus dem frühen 20. Jahrhundert hier beschreiben und betonen, wie das Design des Platzes zu solchen Spektakeln einlud, ohne Einzelheiten späterer Ereignisse zu wiederholen, die an der Feldherrnhalle behandelt werden.

Theatinerkirche
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Theatinerkirche

Gelbe Barockkirche, von italienischen Vorbildern inspiriert

Diese Station konzentriert sich auf die Theatinerkirche (St. Kajetan) mit ihrer markanten gelben Fassade und der Kuppel am Rande des Odeonsplatzes. Das Skript sollte ihre Gründung als dynastische Kirche, verbunden mit der Familie Wittelsbach, nachzeichnen und die starken italienischen Barockeinflüsse herausstellen. Architektonische Details wie die Zwillingstürme, die plastisch gestaltete Fassade und das reich geschmückte Innere sollten beschrieben werden. Eine besondere Anekdote könnte die Rolle der Kirche als Grablege bayerischer Herrscher hervorheben oder ein bedeutendes Ereignis erwähnen – etwa eine fürstliche Geburt oder ein Dankesgelübde, das ihren Bau inspirierte – und so Frömmigkeit und politische Legitimation in einer Weise verknüpfen, die auf der Route sonst nicht wiederkehrt.

Feldherrnhalle
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Feldherrnhalle

Loggia der Feldherren und späteres Symbol des Nationalsozialismus

Bei der Feldherrnhalle untersucht die Tour eine Loggia aus dem 19. Jahrhundert, die bayerische Militärführer ehrte und später im Nationalsozialismus starke symbolische Bedeutung gewann. Das Skript sollte ihr nach italienischem Vorbild gestaltetes Design und ihre ursprüngliche Gedenkfunktion beschreiben. Es muss anschließend die Aneignung des Ortes durch das NS‑Regime behandeln, einschließlich der Erinnerung an die beim gescheiterten Bierhallen‑Putsch Getöteten und der rund um das Denkmal etablierten Rituale. Eine besondere Anekdote kann schildern, wie Passanten einst gezwungen waren, den hier stationierten nationalsozialistischen Wachen den Hitlergruß zu erweisen, wodurch ein historisches Denkmal zu einem täglichen Instrument ideologischer Kontrolle wurde und so die kontrastreiche Geschichte des stillen Widerstands in der nahegelegenen Gasse einleitet.

Viscardigasse
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Viscardigasse

Enge Gasse, die an stillen Widerstand erinnert

Die letzte Station, die Viscardigasse, bekannt als "Drückebergergasse", führt in eine kleine Hintergasse hinter der Feldherrnhalle, wo einige Einheimische es vermieden, am nationalsozialistischen Mahnmal vorbeizugehen. Das Skript sollte erklären, wie dieser Umweg mit diskretem Dissens gegen den dort obligatorischen Hitlergruß verbunden wurde. Es sollte das intime Raumgefühl der Gasse, ihr Pflaster und wie neuere Gedenkkunst die Route markiert, beschreiben. Eine besondere Anekdote erzählt, wie Anwohner und Arbeiter diesen Durchgang nutzten, um das Gebiet um die Feldherrnhalle zu umgehen, hebt alltägliche Formen des Widerstands hervor und regt dazu an, darüber nachzudenken, wie Erinnerung sich heute in scheinbar gewöhnlichen Straßen einschreibt.

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Tour-Details

  • Zugang

    Kostenlos

  • Haltestellen

    12 Sehenswürdigkeiten

  • Sprachen

    GermanEnglishSpanishFrench

Häufig gestellte Fragen

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