München: Von Odeonsplatz nach Haidhausen – Architektur
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München: Von Odeonsplatz nach Haidhausen – Architektur

München, Deutschland

11 Sehenswürdigkeiten
München, Deutschland

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Was Sie Erleben Werden

Bei dieser Audio-Tour München: Von Odeonsplatz nach Haidhausen – Architektur in München entdecken Sie 11 sorgfältig ausgewählte Sehenswürdigkeiten, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Die Tour ist so konzipiert, dass Sie sie in Ihrem eigenen Tempo absolvieren können, mit GPS-Navigation, die Sie von einem Ort zum nächsten führt.

Über Diese Tour

Diese Tour verfolgt Münchens Entwicklung von der barocken Residenzstadt über die Boulevardplanung des 19. Jahrhunderts bis zu den Wohnvierteln des späten 19. Jahrhunderts. Sie behandelt zentrale Wahrzeichen wie den Odeonsplatz, die Residenz, das Nationaltheater und die Maximilianstraße, überquert dann die Isar zu Haidhausens Jugendstilstraßen, Kirchen und dorfähnlichen Plätzen und legt den Schwerpunkt auf Architektur, Stadtgestaltung und politische Geschichte.

Sehenswürdigkeiten

Odeonsplatz
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Odeonsplatz

Monumentales Tor zur Münchner Hofstadt

Dieser Stopp stellt den Odeonsplatz als zentralen Zeremonienplatz und Ausgangspunkt für die Themen Macht, Stadtplanung und Stil der Tour vor. Der Guide sollte erklären, wie der Platz als nördlicher Eingang zur Altstadt angelegt wurde, gerahmt von der Residenz, der Theatinerkirche, der Feldherrnhalle und den Fassaden des 19. Jahrhunderts. Hervorgehoben werden sollte seine Rolle bei königlichen Prozessionen und öffentlichen Versammlungen unter verschiedenen Herrschaftsformen. Eine Anekdote kann behandeln, wie Ludwig I. solche Räume nutzte, um Münchens Image als Kunstmetropole neu zu formen, oder wie der Platz in Gemälden und Fotografien oft als „Gesicht“ der Hofstadt erscheint. Der Ton setzt Erwartungen: Von diesem Platz aus bewegen sich die Zuhörer durch Höfe, Boulevards und schließlich in das Wohnviertel Haidhausen.

Theatinerkirche
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Theatinerkirche

Barocke Hofkirche der Wittelsbacher Dynastie

Dieser Halt konzentriert sich auf die markante gelbe Barockfassade der Theatinerkirche und ihr lichtes, weißes Stuckinnere. Die Erzählung sollte ihre Entstehung als dynastische Kirche erklären, die von den regierenden Wittelsbachern in Auftrag gegeben wurde und mit einem lange ersehnten Erben verbunden ist, und die italienischen Barockeinflüsse mit Münchens Identität verknüpfen. Im Inneren kann der Guide das hohe Langhaus, die plastische Ausgestaltung und die Funktion als Grablege für Angehörige der königlichen Familie beschreiben. Eine Anekdote könnte davon erzählen, wie ihre ungewöhnliche Farbe und Silhouette inmitten eines eher mittelalterlichen Stadtbilds zunächst für Meinungsverschiedenheiten sorgten, während eine andere eine bemerkenswerte königliche Zeremonie, etwa eine Hochzeit oder ein Begräbnis, erwähnen kann, die Menschenmengen in diesen Raum zog. Dieser Halt vertieft das Thema Religion als Bühne der Macht.

Feldherrnhalle
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Feldherrnhalle

Militärdenkmal und politisch aufgeladener Schauplatz

An der Feldherrnhalle liegt der Fokus auf ihrer Gestalt als Loggia des 19. Jahrhunderts, errichtet zur Ehrung bayerischer Militärführer und nach der Loggia dei Lanzi in Florenz modelliert. Das Skript sollte ihre Skulpturen, Bögen und ihre Beziehung zum Odeonsplatz als theatralische Kulisse für königliche Zeremonien und Paraden detailliert schildern. Politische Geschichte spielt hier eine stärkere Rolle: die Zuhörer sollen erfahren, wie der Ort später mit einem gescheiterten Putsch und anschließender Propaganda des Regimes im 20. Jahrhundert in Verbindung gebracht wurde, ohne Sensationsmache. Eine Anekdote könnte beschreiben, wie das Nachkriegs‑München auf dieses problematische Erbe reagierte, zum Beispiel durch das Hinzufügen von Gedenkelementen oder durch veränderte Nutzungen des Raums. Dieser Halt veranschaulicht, wie Architektur über verschiedene Regime hinweg neu interpretiert werden kann.

Residenzstraße und Residenz
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Residenzstraße und Residenz

Renaissance‑Palastfassade und Zeremonialstraße

Diese Station untersucht die Residenzstraße als prestigeträchtige Straße, gesäumt von Palastfassaden und späteren Stadthäusern, die den Rand der Münchner Residenz markieren. Die Erzählung sollte beschreiben, wie sich der Palast von einer mittelalterlichen Festung zu einer weitläufigen Renaissance‑ und Barockresidenz entwickelte und wie seine Fassaden Macht zur Stadt hin demonstrieren. Hörerinnen und Hörer können dazu angeleitet werden, Details wie Arkaden, Portale und den Fensterrhythmus zu beachten, die den Zugang zum königlichen Komplex inszenieren. Eine Anekdote könnte einen berühmten Besucher oder einen diplomatischen Empfang in der Residenz betreffen, der entlang dieser Straße passiert wäre, während eine andere darauf eingehen könnte, wie Kriegszerstörungen und Wiederaufbau bestimmte Fassadenabschnitte veränderten. Diese Station verbindet die Vorstellung des Palastes als in sich geschlossene Welt mit dem städtischen Gefüge um ihn herum.

Maximilianstraße
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Maximilianstraße

Staatsboulevard, der die Residenzstadt mit dem Fluss verbindet

Hier liegt der Schwerpunkt auf der Maximilianstraße als geplanten Boulevard des 19. Jahrhunderts, in Auftrag gegeben von König Maximilian II., der neugotische und neorenaissance Elemente kombiniert. Der Guide sollte erklären, wie diese Straße eine neue Achse von der Altstadt zur Isar schnitt, gesäumt von institutionellen Gebäuden und gehobenen Wohnbauten. Die Zuhörer sollten eingeladen werden, die reich verzierten Fassaden, die skulpturalen Schmuckelemente und die sorgfältig inszenierte Perspektive zu beachten, die im Maximilianeum auf dem Hügel kulminiert. Eine Anekdote kann die Rolle des Boulevards bei frühen Kaufhäusern oder im Luxuswarenhandel schildern, was einen Wandel hin zum bürgerlichen Konsumverhalten widerspiegelt, während eine andere erwähnen könnte, dass einige Fassaden im 20. Jahrhundert kontrovers verändert oder neu aufgebaut wurden. Diese Station betont Stadtgestaltung als Ausdruck moderner Staatlichkeit.

Nationaltheater
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Nationaltheater

Opernhaus königlicher und bürgerlicher Kultur

Am Nationaltheater erfahren Hörerinnen und Hörer die Geschichte von Münchens Hauptopernhaus, das nach Bränden und Kriegszerstörung mehrfach wiederaufgebaut wurde. Die Erzählung sollte seine neoklassizistische Tempelfassade zum Max‑Joseph‑Platz und seine Rolle als Heimat der Bayerischen Staatsoper beschreiben. Architektonische Details wie der Portikus, die Säulen und die Dachlinie lassen sich mit Vorstellungen von öffentlicher Kultur und städtischem bzw. bürgerlichem Stolz verknüpfen. Anekdoten könnten die Uraufführung einer bedeutenden Oper eines großen Komponisten umfassen und eine Geschichte über Kriegsschäden sowie die Debatte, das Haus historisch zu rekonstruieren oder ein moderneres Design zu wählen. Dieser Halt hebt hervor, wie Musik und Theater königliche und bürgerliche Gesellschaft in einem gemeinsamen kulturellen Raum zusammenführten.

Maximiliansbrücke
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Maximiliansbrücke

Flussüberquerung mit prächtiger Aussicht auf die Stadt

Dieser Halt nutzt die Maximiliansbrücke, um die Isar als geografische und symbolische Grenze zwischen dem alten München und seinen östlichen Erweiterungen zu erkunden. Der Guide sollte die Struktur der Brücke, ihre dekorativen Elemente und die sorgfältig geplanten Blickachsen beschreiben: zurück zur Maximilianstraße und zum Stadtzentrum, und voraus zum Maximilianeum oberhalb des Flussufers. Eine Anekdote kann an historische Überschwemmungen erinnern, die die Art und Weise veränderten, wie München entlang der Isar baute, oder eine Geschichte darüber erzählen, wie die Flussufer sich von industriellen und zweckmäßigen Zonen in Erholungslandschaften verwandelten. Eine weitere Anekdote kann kurz Künstler oder Fotografen erwähnen, die diesen Aussichtspunkt nutzten, um die Stadt einzufangen. Dieser Halt markiert den Übergang vom königlichen Kern zu neueren Wohnvierteln.

Maximilianeum
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Maximilianeum

Parlamentsgebäude, das die Isar‑Achse krönt

Im Maximilianeum liegt der Fokus auf seiner ursprünglichen Konzeption als Bildungsstiftung und seiner späteren Rolle als Sitz des Bayerischen Landtags. Die Erzählung sollte seine Lage am Ende der Maximilianstraße, die terrassierte Lage über dem Fluss und seine Mischung historistischer Stile erklären. Hörerinnen und Hörer können dazu angeleitet werden, auf die Arkaden, Skulpturen sowie die breiten Treppen und Stützmauern zu achten, die das Gebäude mit der Landschaft verbinden. Eine Anekdote könnte beschreiben, wie Stipendienplätze am Maximilianeum talentierte Studierende aus ganz Bayern förderten, darunter später prominente Politiker oder Intellektuelle. Eine andere könnte die nach dem Krieg notwendigen Anpassungen erwähnen, um das Parlament aufzunehmen, was den Wandel vom monarchischen zum demokratischen Staat widerspiegelt. Dieser Stopp betont Kontinuität und Transformation in der Staatsarchitektur.

Max-Weber-Platz
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Max-Weber-Platz

Jugendstil-Fassaden in einem belebten städtischen Knotenpunkt

Dieser Halt stellt den Max‑Weber‑Platz als wichtige Verbindung zwischen der Innenstadt und Haidhausen vor, eingefasst von Wohnblöcken aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Schwerpunkt liegt auf Jugendstil- und verwandten historistischen Fassaden: Erkern, geschwungenen Giebeln, floralen Ornamenten und Ecktürmchen. Die Führung sollte die Maßstäbe und Funktionen dieser Wohnbauten mit den monumentalen Palais und Boulevards vergleichen, die zuvor gesehen wurden. Eine Anekdote könnte erzählen, wie die Einführung der Straßenbahn und später der U‑Bahn den Platz zum Verkehrsknoten machte und bestimmte Bauvorhaben auslöste. Eine andere könnte an ein lokal bekanntes Café oder einen Treffpunkt erinnern, das im 20. Jahrhundert zum Stammlokal für Studierende oder zur Bühne der Nachbarschaftspolitik wurde. Dieser Halt signalisiert einen Wechsel zum alltäglichen städtischen Leben in Haidhausen.

St. Johann Baptist
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St. Johann Baptist

Neugotisches Pfarrkirchen-Wahrzeichen von Haidhausen

Hier wird die Pfarrkirche St. Johann Baptist als wichtiges neogotisches Wahrzeichen vorgestellt, das den wachsenden Stadtteil Haidhausen verankert. Die Erzählung sollte ihren hohen Turm, die Spitzbögen und die Backsteinbauweise erklären und diese Merkmale mit der katholischen Erneuerung des 19. Jahrhunderts und dem städtischen Pfarrkirchenbau in Verbindung bringen. Die Zuhörer sollten erfahren, wie die Kirche einer Arbeiter- und Mittelschicht diente, die sich deutlich von der höfischen Welt um die Residenz unterschied. Eine Anekdote könnte ein lokales Fest oder eine Prozession behandeln, die mit der Pfarrei verbunden war und die umliegenden Straßen belebt hat, und eine andere könnte erwähnen, wie Kriegsschäden oder spätere Renovierungen Teile des Innenraums oder der Glasfenster verändert haben. Dieser Halt betont das Gemeindeleben und die religiöse Identität im vorstädtischen Kontext.

Wiener Platz
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Wiener Platz

Dorfähnlicher Platz im urbanen Haidhausen

Die letzte Station, der Wiener Platz, offenbart Haidhausens Wurzeln als dorfähnliche Siedlung, die in die wachsende Stadt eingemeindet wurde. Der Guide sollte die unregelmäßige Form des kleinen Platzes, die niedrigen historischen Häuser und die Marktstände oder Kioske beschreiben und sie den großen Boulevards und Palästen der vorherigen Stationen gegenüberstellen. Die Hörer können ermutigt werden, Dachlinien, bemalte Fassaden und das intime Maß des Raums wahrzunehmen. Eine Anekdote könnte erzählen, wie sich der Wiener Platz um einen lokalen Markt entwickelte, der die Anwohner und Arbeiter der Umgebung versorgte, während eine andere eine traditionelle Kneipe oder ein Geschäft erwähnen könnte, das Wellen von Umstrukturierungen und Gentrifizierung überdauert hat. Diese Station schließt die Tour ab, indem sie die Themen urbanes Wachstum, architektonische Schichtung und das Nebeneinander von monumentalen und alltäglichen Räumen in München zusammenführt.

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Tour-Details

  • Zugang

    Kostenlos

  • Haltestellen

    11 Sehenswürdigkeiten

  • Sprachen

    GermanEnglishSpanishFrench

Häufig gestellte Fragen

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