
München: Bierkultur, Altstadtmärkte und Isarviertel
München, Deutschland
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Was Sie Erleben Werden
Bei dieser Audio-Tour München: Bierkultur, Altstadtmärkte und Isarviertel in München entdecken Sie 10 sorgfältig ausgewählte Sehenswürdigkeiten, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Die Tour ist so konzipiert, dass Sie sie in Ihrem eigenen Tempo absolvieren können, mit GPS-Navigation, die Sie von einem Ort zum nächsten führt.
Über Diese Tour
Diese Tour erkundet Münchens historische Bierkultur – vom Viktualienmarkt und dem Bereich rund ums Hofbräuhaus über die Straße Tal und das Isartor bis zum Isarufer und nach Haidhausen. Sie behandelt traditionelle Bierhallen, Biergärten und ehemalige Braustätten und geht zugleich auf Marktleben, lokale Architektur, Badetraditionen und Brautechnik rund um das Deutsche Museum und das Kulturquartier Gasteig ein.
Sehenswürdigkeiten

Viktualienmarkt Biergarten
Münchens Vorratskammer und zentraler Treffpunkt der Biergartenkultur
Diese Station stellt den Viktualienmarkt als Münchens historischen Lebensmittelmarkt und als wichtigen Knotenpunkt seiner Bierkultur vor, einschließlich des zentralen Biergartens, in dem verschiedene Brauereien sich bei der Bewirtschaftung abwechseln. Das Skript sollte die Entwicklung des Marktes vom einfachen Bauernplatz zum Gourmet‑Hotspot beschreiben und seine Brunnen, den Maibaum sowie die Freiluftstände hervorheben. Es sollte erklären, wie der Biergarten zur sozialen Verlängerung des Marktes wurde, wo Arbeiter, Händler und moderne Büroangestellte zusammenkommen. Eine besondere Anekdote könnte die Tradition erzählen, dass Einheimische ihr eigenes Essen mitbringen und im Biergarten lediglich Getränke bestellen – ein Brauch, der die langjährigen bayerischen Biergartengewohnheiten widerspiegelt und mit den Essensverkäufern rund um den Markt verbunden ist.

Hofbräuhaus am Platzl
Ehemalige königliche Brauerei und ikonische Bierhalle
An dieser Station geht es um das Hofbräuhaus als Münchens bekannteste Bierhalle, ursprünglich an die Hofbrauerei des Hofes gebunden. Das Skript sollte seine Ursprünge beim Versorgen der Wittelsbacher Herrscher behandeln, den Wandel vom braunen Bier zu anderen Biersorten und seine Rolle als bürgerlicher Treffpunkt. Es sollte kurz die dunkleren politischen Kapitel des 20. Jahrhunderts ansprechen, daneben aber auch Geschichten von Musik, Blaskapellen und Liedtraditionen erzählen, die es bei Einheimischen und Besuchern berühmt machten. Eine besondere Anekdote könnte die Legende behandeln, dass Stammgäste ihre personalisierten Bierkrüge in Wandkästchen verschlossen – ein Symbol langjähriger Treue zu ihrem Stammtisch und zum Hausbier.

Orlandohaus und Platzl
Historischer Platz des Handels, der Wirtshäuser und des Theaters
Dieser Halt erkundet Orlandohaus und den kleinen Platzl als dichten Kreuzungspunkt langjähriger Wirtshäuser, Handel und Unterhaltung in der Nähe des Hofbräuhauses. Das Skript sollte die Fassade des Orlandohauses und architektonische Details beschreiben und erklären, wie der Platz als kompakte Bühne für Straßenleben, Gasthäuser und spätere Theater fungierte. Es sollte hervorheben, wie sich Bierhallen und Gaststätten hier sammelten, um vom Verkehr zwischen Hof, Marktplatz und Fluss zu profitieren. Eine besondere Anekdote könnte ein ehemaliges Kabarett- oder Theaterlokal in der Gegend erwähnen, dessen satirische Vorstellungen die Münchner Gesellschaft auf die Schippe nahmen und damit zeigen, wie Bier, Bühne und Politik am Platzl seit langem verflochten sind.

Schneider Bräuhaus Tal
Weißbier-Hochburg in der alten Talstraße
Diese Station stellt das Schneider Bräuhaus im Tal als Symbol der Wiederbelebung des Münchner Weißbiers und der unabhängigen Brautradition vor. Das Skript sollte die historische Verbindung zu Georg Schneider erklären, der sich die Rechte sicherte, Weißbier außerhalb der streng kontrollierten Hofbrauereien zu brauen, und wie dies frühere Monopole in Frage stellte. Es sollte das Ambiente des Innenraums, das Holzinterieur und das typische Erscheinungsbild von Weißbier in hohen Gläsern beschreiben. Eine besondere Anekdote könnte schildern, wie in früheren Jahrzehnten manche konservative Trinker in München Weißbier als leicht unkonventionell oder "modern" empfanden, während Studenten und Künstler es als Ausdruck einer anderen Bieridentität in der Stadt annahmen.

Isartor und Talviertel
Mittelalterliches Tor und Handelsweg ins Tal
Dieser Halt verortet den Zuhörer am Isartor, einem der noch erhaltenen mittelalterlichen Stadttore Münchens, und am östlichen Ende der Straße Tal. Der Text sollte die Türme des Tores, die gemalten Wandbilder und die Uhr beschreiben und erklären, dass das Tal die alte Route war, die hinunter zur Isar und aus der ummauerten Stadt führte. Er sollte erkunden, wie Händler, Bierkarren und Reisende durch diese Engstelle zogen, wodurch die nahegelegenen Gasthäuser und Tavernen zu belebten Versorgungsstationen wurden. Eine besondere Anekdote könnte die spätere Nutzung des Isartors als Ort für kleine Ausstellungen oder historische Schautafeln thematisieren und zeigen, wie sich eine Verteidigungsanlage zu einem Kulturdenkmal entwickelte, das noch heute den Zugang zum Talviertel rahmt.

Paulaner im Tal
Wirtshaus im Tal des Münchner Weißbier-Erbes
Dieser Stopp stellt Paulaner im Tal als Vertreter der Paulaner-Tradition im Tal-Korridor zwischen der Altstadt und dem Fluss vor. Das Skript sollte Paulaners Ursprünge bei Mönchen am Stadtrand nachzeichnen und erklären, wie ihre starken, saisonalen Biere später auch außerhalb des Klosters beliebt wurden. Es sollte beschreiben, wie Paulaner im Tal in das Muster der entlang des Tal gelegenen Wirtshäuser passt, die Reisende und Einheimische bedienen, die zum Isartor gehen oder davon kommen. Eine besondere Anekdote könnte davon erzählen, wie die mit Paulaner verbundenen starken Fastenbiere einst den Spitznamen „flüssiges Brot“ erhielten, sodass fastende Mönche und Laien behaupten konnten, sie nähren sich, obwohl sie technisch gesehen auf feste Nahrung verzichteten.

Müllersches Volksbad und Isar
Jugendstil-Badehaus am Isarufer
An dieser Station betrachten wir das Müllersche Volksbad von außen und verknüpfen es mit dem Isarufer als einem Ort, an dem Wasser, Gesundheit und Freizeit auf Bierkultur treffen. Das Skript sollte die auffällige Jugendstil-Architektur, die Kuppeln und die Lage am Flussufer beschreiben und erklären, wie öffentliche Bäder errichtet wurden, um die Hygiene der Bürger zu verbessern, die zu Hause keine Badezimmer hatten. Es sollte außerdem hervorrufen, wie die Menschen an warmen Tagen einen Badetag oder das Schwimmen in den Isarkanälen mit Besuchen in den nahegelegenen Biergärten und Kiosken kombinierten. Eine einzigartige Anekdote könnte anmerken, dass frühe Kritiker befürchteten, eine luxuriöse Ausstattung in einem öffentlichen Bad könne die einfachen Badenden verderben ("spoil"), nur damit das Gebäude später zu einem der beliebtesten Symbole städtischen Stolzes wurde.

Gasteig HP8 Kulturquartier
Modernes Kulturzentrum an der Isar, zwischen Bier und Flussleben
Dieser Halt behandelt das Gebiet des Gasteig HP8 als zeitgenössisches Kulturquartier an der Isar, wo Konzertsäle, Proberäume und zwanglose Treffpunkte zum Biertrinken nebeneinander existieren. Das Skript sollte erklären, wie sich dieser neuere Komplex zum älteren Gasteig‑Kulturzentrum verhält und zur langen Tradition, sich am Fluss sowohl für Hochkultur als auch für alltägliche Geselligkeit zu versammeln. Es soll die Industriearchitektur, offenen Innenhöfe und temporären Bauten beschreiben sowie nahegelegene Orte, an denen Menschen vor und nach Veranstaltungen draußen mit Bier oder Softdrinks sitzen. Eine besondere Anekdote könnte einen Freiluftauftritt oder ein Festival erwähnen, bei dem Besucher mit Plastikbierbechern in die umliegenden Flächen hinauströmten und die Grenze zwischen Konzertaudience und spontaner Straßenszene verschwimmen ließen.

Deutsches Museum – Museumsinsel
Wissenschaftsinsel und Kontext der Brautechnik
Dieser Halt konzentriert sich auf die Umgebung des Deutschen Museums auf seiner Isarinsel und verbindet Münchens Braugeschichte mit den weiterreichenden Erzählungen von Wissenschaft und Technik. Das Skript sollte die Brücken, Wasserläufe und die großen Museumsgebäude beschreiben und dann erklären, wie Exponate zur Lebensmitteltechnologie und zu industriellen Maschinen den Menschen geholfen haben, moderne Brauprozesse zu verstehen. Es sollte die Rolle der Kältetechnik, der Dampfkraft und der Laborchemie bei der Standardisierung der Bierqualität und bei der Ermöglichung des Exports im großen Maßstab aus Münchner Brauereien hervorheben. Eine besondere Anekdote könnte eine frühere Ausstellung oder Vorführung von Brauereigeräten thematisieren, die die Besucher überraschte, indem sie zeigte, wie viel Ingenieurskunst hinter einem scheinbar einfachen Glas Bier steckt.

Biergarten Am Wiener Platz
Nachbarschaftlicher Biergarten im historischen Haidhausen
Dieser letzte Stopp stellt den Biergarten am Wiener Platz als eine eher lokale, nachbarschaftliche Gegenüberstellung zu den zentralen Bierhallen vor, gelegen im Stadtteil Haidhausen. Das Skript sollte die Kastanienbäume, den Kiesboden und die umliegenden Gebäude des Wiener Platzes beschreiben, die ehemals Markt- und Lagerbereich waren und mit Bierkellern sowie Handelsrouten verbunden sind. Es sollte betonen, wie die Anwohner ihn als eine Erweiterung ihres Wohnzimmers behandeln, mit Stammgästen, Familien und Pendlern, die alle an langen Tischen zusammenkommen. Eine besondere Anekdote könnte die Tradition von Musik oder kleinen Nachbarschaftsfesten unter den Bäumen erwähnen, bei denen Anwohner selbstgemachte Snacks mitbringen und den Biergarten wie einen Dorfplatz innerhalb der Stadt anschauen.
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Tour-Details
Zugang
Kostenlos
Haltestellen
10 Sehenswürdigkeiten
Sprachen
GermanEnglishSpanishFrench
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